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März 7

Wenn du Gott zum Lachen bringen willst….

…..mach einen Plan!

Hier mal ein Beispiel von einem «Lebensplan»:

Ein junges Paar, frisch verliebt, beide noch im Studium, mit 25 wollen sie heiraten, mit 27 ein Haus bauen, dann noch 5 Jahre Geld verdienen und um die Welt reisen und mit 33 Jahren das erste Kind, mit 35 Jahren das Zweite (sonst wird man ja langsam zu alt)…..Der Mann verdient so gut, dass die Frau nun zu Hause bleiben kann, mit 65 will er dann in Pension gehen….damit er und seine Frau, die Kinder sind mittlerweile aus dem Haus, noch ein tolles Leben haben können und endlich all die Dinge machen, zu denen sie vorher aufgrund von Kindererziehung und nur einem Verdienst keine Zeit hatte….

 

Und hier ein Beispiel, wie sich das Leben abspielen könnte:

Ein junges Paar, frisch verliebt, beide noch im Studium…er kniet sich voll rein, damit er den Abschluss schafft, sie ist sich nicht sicher, ob es tatsächlich das richtige Studium ist….er hat den Abschluss, sie nicht…sie heiraten, weil sie ja dennoch weiter studieren kann, sie wird schwanger und nun ist er Alleinverdiener….Hausbau im Moment nicht mehr in Sicht…nach 7 Jahren und dem zweiten Kind, hat er das Gefühl, das Leben zieht an ihm vorbei…er sucht die Frau die er einmal geliebt hatte und findet eine Mutter die sich mit ganzem Herzen der Kindererziehung widmet….er überlegt…er ist nun 40…man könnte doch noch mal neu anfangen …und verliebt ich in eine andere Frau…dann Scheidung…

Und das ist das was ich meine – beim ersten Lebensplan klingt alles vollkommen toll und natürlich auch logisch und dann, ja dann kommt das «Leben»…ist ja auch grundsätzlich kein Problem…entweder wächst man mit der Krise/Chance oder eben nicht. Aber sowas wie einen «perfekten» Plan gibt es nicht.

 

Warum?

  • Weil wir sonst keine Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln könnten…
  • Weil wir sonst immer auf dem gleichen Niveau stehen bleiben würden…
  • Weil wir sonst keine neuen Ideen und Wünsche kreieren könnten…
  • Weil uns – du magst es vielleicht nicht glauben – langweilig werden würde…

 

Wir sind nicht geschaffen für eine «monotone» Welt.

Der Mensch will immer was Neues, was Aufregendes, was Schönes, was Faszinierendes erleben …so sind wir ausgerichtet.

Wenn wir ein «Leben nach Plan» führen könnten, würden wir heute noch in Höhlen wohnen und hätten keinerlei Veränderungen in unserem Leben.

Und Veränderung ist grundsätzlich was Gutes.

Nur kann nicht jeder genau gleich gut mit Veränderungen umgehen. Oft macht es Angst, oft bringt es Unsicherheiten mit sich, Ärger und Kummer, Sorge und Zweifel.

Ich sag dir jetzt was und das bleibt unser Geheimnis, ok?

Es ist vollkommen in der Ordnung, wenn man Angst hat oder Unsicher ist, es ist auch vollkommen ok, wenn du mal Sorge hast oder Zweifel an deiner Entscheidung – aber, nicht für Stunden, geschweige denn für Tage.

Und dieses Leben soll in der Freude und in der Leichtigkeit sein.

Trau dich und mach nun deinen ersten Schritt in ein «ungeplantes», dafür stabiles und freudvolles Leben.


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